Die Princeton University ist die viertälteste Universität in den USA. Sie wurde 1746 gegründet. Die Princeton University gehört zur Ivy League der acht ältesten Universitäten in den Vereinigten Staaten und ist Gründungsmitglied der 1900 gegründeten Association of American Universities. Dieser Verbund ist ein Zusammenschluss der führenden nordamerikanischen Universitäten in der Forschung.
Erfolge
Die Princeton University steht in der gleichnamigen Stadt Princeton im Bundesstaat New Jersey. Sie hat etwa 7.000 Studenten und 1.100 Mitarbeiter. Die Princeton University gehört wie die Yale University und die Harvard University zu den reichsten der Welt. Da sie allerdings nur über ein Kapital von über 10 Milliarden US-Dollar verfügt, muss sie sich hinter den beiden oben genannten Universitäten einreihen, die jeweils mehr als 20 Milliarden US-Dollar als Kapitalstock ihr Eigen nennen. Die Universität wurde am 22. Oktober 1746 als College of New Jersey gegründet. Der damalige Standort war Elizabeth, im Jahre 1756 erfolgte dann die Verlegung nach Princeton. Diese führte allerdings noch nicht zur Änderung des Namens. Der Name Princeton University wurde erst 1896 verliehen. Die Princeton University prägte die Geschichte der USA entscheidend mit. John Witherspoon war ein Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und von 1768 an Präsident des College of New Jersey. Er machte das College zur damaligen Zeit zum pädagogisch fortschrittlichsten College in Amerika. Viele Studenten von John Witherspoon waren in den Gründungstagen der Vereinigten Staaten von Amerika wichtige Persönlichkeiten. William Bradford, Henry Lee und James Madison waren 1771 bzw. 1772 erfolgreiche Absolventen des College of New Jersey.
Der Campus
Der Campus, der Princeton University ist, eine einzigartige Sammlung an historischen Gebäuden. Das älteste Gebäude auf dem Campus ist die Nassau Hall. Sie wurde 1756 erbaut. Die Blair Hall und die Alexander Hall wurden alle im neugotischen Stil erbaut und sind zum Teil schon weit über 200 Jahre alt. Dazu kommen neue Bauten in moderner Architektur und zahlreiche Skulpturen. Eine weitere Sehenswürdigkeit, der Princeton University ist, das hauseigene Kunstmuseum, in welchem sich sogar Werke von Monet und Andy Warhol finden. Der Campus selbst umfasst ein Areal von 500 Hektar.
Die meisten der an der Princeton University eingeschriebenen Studenten leben auch auf dem Campus. Ihnen wird in der Freizeit jede Menge geboten. Es sind mehrere Tennisplätze und Schwimmhallen vorhanden und sogar ein eigener See.
Die Studenten
Die Studenten können 34 Studiengänge belegen. Der aus dem Fernsehen bekannte Studiengang Jura wird allerdings in Princeton nicht angeboten. Alle Studiengänge werden mit dem Doktortitel abgeschlossen.
Im Aufnahmeverfahren der Princeton University geht es hauptsächlich um die Leistungen der Studenten, die Finanzkraft spielt eine untergeordnete Rolle. So haben auch Bewerber aus finanziell schwächeren Familien eine Chance auf ein Studium an der Princeton University. Die Studiengebühren betragen durchschnittlich 28.000 US-Dollar pro Jahr. Über die Hälfte der Studienanfänger wird aus dem eigenen Kapitalstock durch die Vergabe von Stipendien finanziell unterstützt.
Viele wichtige Persönlichkeiten haben eine erfolgreiche Ausbildung an der Princeton University absolviert. So war zum Beispiel John F. Kennedy ein Jahr lang an der Princeton University immatrikuliert. Als er allerdings an Gelbsucht erkrankte, musste er die Hochschule wieder verlassen. Donald Rumsfeld und Michelle Obama gehören dagegen zu den erfolgreichen Absolventen.
Foto: Oleg Mitiukhin – Fotolia






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