Die Yale University gehört zu den ältesten und bekanntesten Hochschulen Amerikas. Nach der Harvard University hält die Yale University das größte Stiftungsvermögen der Hochschulen in den USA. Die Yale University ist demzufolge in privater Trägerschaft. Sie wurde 1701 gegründet. Die Yale University steht in New Haven im Bundesstaat Connecticut.
Die Universität
Im weltweiten Ranking der renommiertesten Universitäten konnte sich die Yale University den dritten Platz erobern. Die Yale University verfügt über das älteste Kunstmuseum einer Universität in der westlichen Welt, die Yale University Art Gallery. Weiterhin ist die Yale University Mitglied der Ivy League, der Association of American Universities und des Hochschulverbundes International Alliance of Research Universities. Ihren Namen hat die Yale University Elihu Yale zu verdanken. Er war ein Förderer des Yale Colleges, das später zur Yale University wurde. Elihu Yale war ein Kaufmann, dessen Wurzeln in Wales lagen. Er war zudem Gouverneur der Britischen Ostindienkompanie und in Madras eingesetzt. Elihu Yale spendete dem Yale College die damals stolze Summe von 560 Pfund Sterling, 417 Bücher, diverse Einrichtungsgegenstände für die Schule und ein Bild vom britischen König Georg I.
Gründung
Die Gründung des Yale Colleges erfolgte einst, um die Ausbildung von Führungspersonen durchzuführen. Der Name lautete daher auch zuerst Collegiate School. 1716 wurde diese Bildungseinrichtung nach New Haven verlegt, wo sie 1718 die umfangreiche Spende von Elihu Yale erhielt. Erst danach wurde der Name Yale University amtlich. Bereits im 19. Jahrhundert wurde die Hochschule um viele Bereiche erweitert. So entstand zum Beispiel 1819 die Yale Medical School, 1843 die Yale Law School und 1847 die Yale Graduate School of Arts and Sciences. Ende des 19. Jahrhunderts und im 20. Jahrhundert kamen noch einmal mehrere Erweiterungen hinzu. Unter anderem waren dies die Yale School of Music im Jahre 1894, die Yale School of Nursing im Jahre 1923 und die Yale School of Management im Jahre 1976. Bis zum Jahre 1969 wurden am Yale College nur männliche Studenten aufgenommen. An der Graduate School dagegen wurden schon seit Langem beide Geschlechter unterrichtet.
Berühmte ehemalige Studenten
An der Yale University wurde eine Reihe von Personen ausgebildet, die auf der ganzen Welt bekannt sind. Etliche Nobelpreisträger gingen auf die Yale University. Hauptsächlich waren es Naturwissenschaftler wie der Biologe Eric F. Wieschaus oder der Chemiker Raymond Davis Junior, die die Fahnen der Yale University in ihren jeweiligen Fachbereichen hochhielten und für ihre Leistungen den Nobelpreis erhielten. Bekannte Politiker und Schauspieler besuchten ebenfalls die Yale University. Hier seien stellvertretend als Politiker Bill und Hillary Clinton und auch George W. Bush zu nennen. In den Medien trifft man auf so bekannte Namen wie David Duchovny, Jodie Foster oder Paul Newman.
Sport
Da in den USA der Sport an den Hochschulen eine immense Bedeutung hat, wird die Qualität derselben häufig auch an den Ergebnissen aus diesem Bereich gemessen. Die Yale University muss sich hier keinesfalls verstecken. Sie kann in dieser Beziehung mit Weltklassesportlern aufwarten. Allein drei berühmte Footballspieler aus den USA besuchten die Yale University. Es waren Calvin Hill, John Prchlik und William Heffelfinger, der der erste American Footballprofi war. Daneben legten der Marathon-Olympiasieger von 1972 mit Namen Frank Shorter und der fünffache Schwimm-Olympiasieger im Jahre 1964 und 1968 Donald Schollander ihre Ausbildung in der Yale University ab.
Foto: Natalia Bratslavsky – Fotolia






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